Dienstag, 18. November 2008

Raumnot an der Universität?

Wirklich?

Angesichts der via TV übermittelten Bilder über Grundschulkinder (wochentags statt samstags oder sonntags wie in anderen Städten)) an der Uni Trier (so z.B. am MONTAG, 3.November oder gestern wieder) sowie öffentlicher Vorlesungen wie der des Wirtschaftsprofessors Wolgang Filc (
“Ursachen ineffizienter Finanzmärkte und ihre Folgen”) am Freitag(!), den 14.11.2008 um 15.00 c.t. vor dem Bernhard-Vogel-Kreis könnten einem allerdings schon Zweifel daran kommen.

Man/Frau könnte da eher denken, dass es sich eventuell um eine wundersame Allianz von Di-Mi-Do-Studenten mit Di-Mi-DO-Lehrkräften handelt und die vorhandenen Raumkapazitäten zur Zeit einfach nur suboptimal ausgenutzt werden.


Sei's drum.

Tun wir für einen Moment einfach einmal so, als ob das Problem tatsächlich existiere und es sich nicht um ein gefühltes Luxus-Problem von Wirtschaftswunderkindern bzw. - enkeln handelt, es sich mithin tatsächlich um einen AKUTEN und AKTUELLEN Raummangel und keinen eingebildeten handelt, der auch nach dem bekannten Ausdünnen der Erstsemstervorlesungen noch erhalten bleibt.

Gehen wir weiter davon aus, dass es nicht die Spitze (nein, nicht des Eisbergs) eines so genannten Schweinezyklus' ist, der vor allem aktuell und gerade in Trier - laut Prof. Schwenkmezger in seiner Rede am "dies academicus" - durch einerseits den Wegfall der ZVS und andererseits der bundesweit unterschiedlichen Handhabung von Studiengebühren verursacht wurde.

Gehen wir weiter davon aus - und darüber sollte trotz aller larmoyanten Begehrlichkeit Einigkeit herrschen -, dass wir uns in einer Wirtschaftskrise befinden, bei der die Finanzminister im Bund nud in den Ländern allmählich und ohnehin den Überblick über die Zahl und Höhe der staatlichen "Schirme" mit tatsächlichem Geldfluss und/oder Bürgschaften zu verlieren drohen(BayLB, KfW, IKB, LBBW, Opel(GM) und sogar Privatzocker-Merckle) Also gar kein Geld (mehr) da sein wird, um weitere Baumaßnahmen - und seien es auch nur Umbaumaßnahmen (Konversionen) - auf Pump (!) zu finanzieren.

Gehen wir weiter davon aus, dass das Erste, wenn auch nicht das Beste ist, was sowohl die öffentliche Hand als auch die "freie Wirtschaft" als auch der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin privat tut, man/frau spart an der (Weiter-)Bildung.

Dann dürfte wohl eins klar sein, dass es in TRIER selbst wohl keine Raumnot FÜR die Universität gibt; es also weder eines eher weiten als großen Wurfs nach Hermeskeil noch nach Bitburg bedarf. (Wieso geht das in Deutschland/Trier eigentlich immer nur im Extrem? Entweder überspannt oder ganz kleines Karo?)

Die Räume sind einfach da. Man muss halt einfach mal etwas gründlicher, länger und tiefer nachdenken.
1. In den Bildungsinstituten der HWK, IHK, VHS als auch privaten Weiterbildungsschulen(ESO, Inlingua), die ohnehin vermehrt auf Abend- und Wochenendbildung ihrer Schüler ausgerichtet sind und waren (z.B. Meisterkurse, IT-Kurse, Sprachkurse etc.)
2. Richterakademie, Europäische Sportakademie etc.
3. (nicht nur während der Krise) un- bzw. unterausgelastete Trierer Kongresshotels
4. (jetzt kommt ein ganz ketzerischer Vorschlag) Kinosäle im Broadway und Cinemaxx, ja selbst der Theatersaal des Großen Hauses, (abgetrennte) Teile der Europahalle bzw. des angrenzenden Tagungshotels sind vom Grundsatz her geeignet, dass dort in sonst ungenutzten Zeiten Vorlesungen statfinden könnten.
5. Umwidmung von ohnehin leerstehenden Kirchen udn Gemeindesälen etc.

Es ist bzw. wäre alles nur eine Frage der Koordination und Organisation. Und DAS soll(t)en wir Deutsche doch (noch) können.

Die Räumlichkeiten sind z.T. bereits technisch (Computer, Beamer) optimal für Studien- und Lernzwecke ausgestattet (HWK, IHK, VHS etc.)

Das Land/die Uni tritt befristet als Untermieter auf: Denn um was geht es denn? Um jeweils ca. 3 1/2 Monate im Block (Vorlesungszeit) IN den jeweiligen Semestern.

Dies führt nicht nur im Falle der (not-)leidenden und sich stets in finanzieller Gefahr befindlichen Kinos wie dem Trierer Cinemaxx (Besucherrückgang, erste Faltrate-Karten, Begherlichkeit der Filmindustrie an den einnamen aus Popcorn etc., mit "Notprogrammen"/Sondernutzungen wie Formel 1 und Fussball hat man ja bereits Erfahrungen gesammelt), sondern bei allen oben genannten zu WIn-WIn-Situationen (die Kinos stehen sonst z.B. ganztägig leer, müssten aber dennoch abends angeheizt werden etc.)

Auch bei der Planung selbst entsteht bereits ein "Windfall-Profit", z.B. für die praxisbezogenen Studienformen u.a. bei der Erstellung eines "Verfügbarkeitskatasters" die Zusammenarbeit mit dem Dispatcher der Stadtwerke (bzgl. Buseinsatz).

Ökologisch und ökonomisch hätte eine Entzerrung und Koordinierung des ÖPNV. (Statt Spitzenlasten mit Rückleerfahrten.) auch seine Vorteile, neben der Ersparnis weiterer bald wieder unsinnig werdender Neubauten auf der grünen Wiese.

Die Räume (IHK, HWK, etc.) würden nahezu ganztägig und damit optimiert als Seminarräume genutzt, könnten den Trägern (bis hin zu den in Trier vertretenen Hotels bzw. Hotelketten) zusätzliche Einnahmen in der Krise generieren oder wegfallende andere ersetzen, mithin für bessere/preisgünstigere Kalkulationen/Angebote für auswärtige Zeilgruppen durch "Mischfinazierung" und Dauerauslastung (Heizkosten! etc.) sorgen. (Analogie zu einer irischen Fluglinie: "besser billige Nutzung als gar keine Nutzung !).
Man/Frau solle nicht erzählen, dass sich ein Kinosaal mit Multimedia-und Surround-Anlage, der sich für Sondernutzungen (WM udn Formel 1) eignete, nicht auch als HÖRsaal für eine simple VorLESUNG oder Powerpoint-Päsentation (auch zur Fernübertragung als zweiter "Audimax") eignen würde... .

Wie stark einzelne Fachbereiche/Dozenten davon betroffen wären, ließe sich ja in partnerschaftlichem Diskurs mit gemeinsamer Zielorientierung ohne parteipolitische Profilierungssucht bis -geilheit (soagr als Forschungsgegenstand) erörtern.

Natürlich ist DIESER Gedankengang zunächst für jede/-n, der sich sonst in eingefahrenen Gleisen bewegt bzw. stets unur an Neubau, Anbau und Umbau denkt, erschreckend. (ABer Nopt macht halt erfinderisch - und wir befinden uns in diesem (Bundes-)Land in Not. Je schneller wir uns dies eingestehen, umso besser.)

Beim längeren Nachdenken bekommt er allerdings etwas Tröstliches.

Versprochen.

Nicht-Politiker-Ehrenwort!

Trier und Bildung - da rückt (in der Not) zusammen, was zusammen gehört.


Wie Ehrendoktorwürde? Für mich?
Okay! Ich würde sie sogar annehmen.
Kost ja nix!

Samstag, 4. Oktober 2008

ZDF:Theaterkanal: Hamlet

Schauspiel von William Shakespeare
Ehrenhof des Papstpalastes in Avignon, 2008
Eine Produktion der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin
Mit Robert Beyer, Lars Eidinger, Urs Jucker,
Judith Rosmair, Sebastian Schwarz, Stefan Stern
Schauspiel
Affären/Intrigen
Bühnenbild: Jan Pappelbaum
Inszenierung: Thomas Ostermeier
Kostüme: Nina Wetzel

Das torfverschmierte Gesicht prägt sich ein: dieser Hamlet zweifelt nicht. Im strömenden Regen rennt er an gegen Familie, Staat und die eigene Ohnmacht. Die Frage nach "Sein oder nicht sein" hat sich für diesen Hamlet längst erledigt: denn in solch korrupten Verhältnissen kann einer wie er nicht sein. Die neue Inszenierung des künstlerischen Leiters der Berliner Schaubühne, Thomas Ostermeier, ist eine furios-zeitgenössische Deutung des Shakespeare-Klassikers. Mit nur sechs Schauspielern zeigt Ostermeier den dänischen Königshof als korruptes System, in dem Mord und Erotik gängige Mittel zum Machterhalt sind. Lars Eidinger spielt den Dänenprinzen, der im Dreck wühlt und mit der Kamera die Fratzen einer aus den Fugen geratenen Gesellschaft festzuhalten versucht. Aus dem gespielten Wahnsinn kann er sich am Ende nicht mehr befreien und reißt die ganze Gesellschaft in den Abgrund. Der Theaterkanal zeigt die Aufzeichnung des Stückes vom Avignon-Festival im Juli 2008 anlässlich der Deutschland-Premiere des Stückes an der Schaubühne in Berlin.


Termine:

Sa, 04.10.2008 19:40 Uhr(155 min.)
Di, 07.10.2008 23:35 Uhr(155 min.)
Do, 09.10.2008 19:40 Uhr(155 min.)
So, 12.10.2008 23:35 Uhr(155 min.)
Fr, 17.10.2008 23:35 Uhr(155 min.)
Mo, 20.10.2008 19:40 Uhr(155 min.)
Sa, 25.10.2008 19:40 Uhr(155 min.)
Di, 28.10.2008 23:35 Uhr(155 min.)
Do, 30.10.2008 19:40 Uhr(155 min.)

Salka Schwarz, Sarah Palin und Joe Biden und "Darf ich Joe zu Ihnen sagen?"

TV-Duell: "Darf ich Joe zu Ihnen sagen?"

"Schon bei der Begrüßung auf der Bühne setzte sie ein Signal. "Darf ich Joe zu Ihnen sagen?", fragte Sarah Palin (44) ihren Kontrahenten keck beim Händeschütteln. Joe Biden (65) legte sein Gesicht in väterlich nachsichtige Falten. Die Szene war exemplarisch." beispielhaft :Hamburger Abendbatt online 03 10 2008

Salka Schwarz im "Trierischen Volksfreund" Wochenend-Journal unterdemTitel "Weitverbreitete Etikette-Irrtümer - Stilkunde mit Salka Schwarz":

Kennen Sie die meistverbreiteten Irrtümer über Etiketteregeln?
[...]
Dass es die Frau, als die Ranghöhere (sic!) ist, die dem Mann die Du-Anrede anbietet.

Ob die Frau dem Mann oderderMannderFraudie Du-Anrede anbietet, ist heuteegal, weil es früher eine reine Männersache war."(!?!?!?)"

Nun botaberSarah PALIN nichtJoeBiden das DU an, sondern FRAGTE sie ihn, ob sie ihn JOE nennen DÜRFE.

Weitere Interpretationsversuche!?!?!?

"Analyse: Kein Fiasko, aber auch keine Glanzleistung (MORGENWEB)
[...] Schon gleich zu Anfang zeigte sich, dass sie nach Wochen in der Defensive anscheinend zu ihrem Selbstbewusstsein zurückgefunden hat. "Darf ich Joe zu Ihnen sagen?" fragte Palin anscheinend furchtlos beim Händeschütteln mit Biden, an dessen Überlegenheit nach 35 Jahren im Senat von vornherein kein Zweifel bestanden hatte.

Und so ging es weiter. Volkstümlich präsentierte sich die fünffache Mutter, griff wiederholt zur Umgangssprache, fand Dinge "verdammt gut" oder "verdammt schlecht". Und sie zwinkerte wieder mit den Augen, zog die Nase kraus - Ausdruck jener frischen Keckheit, mit der sie nach ihrer Nominierung Ende August die konservative Basis mobilisiert und die Demokraten aus dem Tritt gebracht hatte. [...]

Schwäbische Zeitung (SZonline)

Republikaner erleichtert: Palin patzt nicht

Palin selbst sprach der Senator selten direkt an - Experten hatten ihn, wie es hieß, zuvor davor gewarnt: Sie befürchteten, der gewiefte Biden könne angesichts seines offensichtlichen Erfahrungsvorsprungs belehrend oder herablassend wirken.

Palin ihrerseits versuchte, sich als der frische kecke Geist zu präsentieren, als der sie in den ersten Wochen ihrer Nominierung als Vize die konservative Basis mobilisiert und das Obama-Lager verwirrt hatte. Das zeigte sich gleich am Anfang, als sie beim Händeschütteln mit Biden fragte: "Darf ich Joe zu ihnen sagen?"

Börse 2.0 - Stock markets: When the tide went out

Herrlich!

Gerade kam in Bayern Apha die Englisch Lektion zu "Inside the British Isles - a Tourist Executive in Jersey" wurde eben die Managerin über schwierige Gäste befragt.
Wer in der Gastronomie könne nicht über"schwierige" Gäste berichten, das sei ja einTeil des Spaßes (an der Arbeit).
An einen wolte sie sich dann doch persönlich erinnern. Der bezahlte einen Aufschlag für ein Zimmer mit Meerblick. Am nächsten Morgen kam erwutentbrannt an die Rezeption gestürmt und beschwerte sich: "The tide wentout."

Banker wird dieser "Gast" an manch einen Kunden erinnern, der jetzt durch die Wirtschaftsratgeber-Sendungen vagabundiert, mit dem Vorwurf er sei schlecht beraten worden. Er wollte ja ein "sicheres" Investment. Daran erinnert er sich jetzt- mit Sicherheit. Vergessen hat er aber geflissentlich, dass er aber eine exorbitante Rendite haben wollte. Ein Bild von "Bulle" und "Bär" in der New Yorker Wallstreet oder vor der Frankfurter Börse hat erauch noch nie (nie!) gesehen. Auch noch nieeeee gehört.

Er wollte auch keines dieser Raubtiere, er wollte eine Turbo-Schildkröte, besser noch eine Turbo-Schnecke. Und er erwartet nun natürlich eine Kompensation seines auf Täschung beruhendenVerlustes (vom Steuerzahler) - schließlich bekommen die Banken sie auch.

Klar.

When tide went out.

As times goes by.

WWK 3.0: Über Seabiscuit, Paul Potts, Mark Mattlock, Thomas Godoj und Cindy aus Mahrzahn


Seabiscuit - Der Wille zum Erfolg! (Der Film)

WIKIPEDIA: "Der Hengst, dessen Rennkarriere nicht sehr vielversprechend begann, wurde zum erfolgreichsten Rennpferd seiner Zeit, das eine Reihe von Rennen mit spektakulären Rennverläufen lief und vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise zu einem Symbol der Hoffnung für viele Amerikaner wurde. In insgesamt 89 Rennen siegte Seabiscuit 33 mal, wurde 15 mal Zweiter und belegte 13 mal den dritten Platz. Seabiscuit gewann insgesamt $437.730 an Preisgeldern – das entspricht einem heutigen Gegenwert von circa 5,6 Millionen USD.

Gelegentlich wird behauptet, dass im Jahre 1938, dem Höhepunkt seiner Rennkarriere, diesem Rennpferd mehr Raum in US-amerikanischen Zeitungen eingeräumt wurde als den Politikern Adolf Hitler oder Franklin Delano Roosevelt."

In die gleiche Kerbe haut auch der Film aus dem Jahr 2006 mit Will Smith: "The Pursuit of Happyness (Das Recht nicht auf Glück,sondern auf VERFOLGUNG des Glücks ("Streben nach Glück") steht in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung!).

Zufall?

Wie sehr wir - unabhängig von den amerikanischen Maßnahmen (Stichwort: 700 MRD-USD-Paket plus X)*, die ohenhin zu verpuffen scheinen (FTD: Worst-case-Szenario-Fall ist eingetreten) - auf eine Weltwirtschaftskrise zusteuern; wie sehr das deutsche Volk inzwischen die amerikanische "Wirtschaftsphilosophie" verinnerlicht und WWK 3.0 bereits eigentich schon antizipiert hat, dürften die jüngsten Karrierender oben genannten Underdogs nur allzu deutlich zeigen.

"Underdogs" (ohne Plan B), die gepusht von dem und durch den Stellvertreter-Stolz eines Massenpublikums hochgepusht (durch Abstimmung mit den Füßen, gevotet, YouTube-Kicks,CD-Verkäufe, gefüllte Arenen) dessen eigene Cinderella-Aschenputtel-Eliza Doolittle-My-Fair-Lady-Pretty Woman-Träume und -Wünsche und Hoffnungen erfült.

Auch eine Art die Systemfrage nicht (mehr) zu stellen ... . - und die individuelle und gesellschaftiche Zukunftsfrage zu beantworten.

Dow verliert trotz Rettungspaket
700 Mrd. $ machen Wall Street ratlos


Das Worst-Case-Szenario ist eingetreten: Der US-Kongress macht im zweiten Anlauf den Weg frei für das 700 Mrd. $ schwere Hilfspaket, das die krisengeschüttelten Finanzmärkte stabilisieren soll - und der Dow Jones fällt.Von Astrid Dörner mehr

SPIEGELonline 03 10 2008

700-MILLIARDEN-HILFE BESCHLOSSEN
Die Hilfe kommt, die Kurse fallen

Von Gregor Peter Schmitz, Washington

Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Mit deutlicher Mehrheit haben die Abgeordneten das milliardenschwere Rettungspaket der Bush-Regierung für die Finanzbranche verabschiedet. Die Börsen reagieren jedoch mit Verlusten: Schon hagelt es neue Hiobsbotschaften für die US-Wirtschaft.>>>>>>>>SPON

Geld verdienen mit Blogs - In Deutschland? Ha!

Last week, the blog search engine Technorati released its 2008 State of the Blogosphere report with the slightly menacing promise to "deliver even deeper insights into the blogging mind." Bloggers create 900,000 blog posts a day worldwide, and some of them are actually making money. Blogs with 100,000 or more unique visitors a month earn an average of $75,000 annually—though that figure is skewed by the small percentage of blogs that make more than $200,000 a year. The estimates from a 2007 Business Week article are older but juicier: The LOLcat empire rakes in $5,600 per month; Overheard in New York gets $8,100 per month; and Perez Hilton, gossip king, scoops up $111,000 per month.

[Slate]

Dank an jurabilis

Freitag, 3. Oktober 2008

Arm und Reich 3/4 - 3SAT Sternstunden der Philosophie

Das Unbehagen im globalisierten Kapitalismus - 3SAT 05 10 2008 9.15 Uhr

3. Arm und reich
(3/4)

Vor dem Gesetz sind alle Bürger gleich, doch als Konsumenten nehmen reiche Menschen mehr Einfluss auf Politik und Wirtschaft als arme. Die Banken-, Energie- und Ernährungskrise lässt die Schere weiter aufgehen. Warum verdienen manche Menschen an einem Tag so viel, wie andere in einem ganzen Jahr? So populär es ist, sich über die Schieflage bei den Einkommen zu empören, so schwer ist es, die Mechanismen der globalen Vermögensverteilung zu verstehen. Einer, der sie versteht und verdeutlichen kann, ist der britische Ökonom Sir Anthony Atkinson, einer der weltweit führenden Köpfe in Fragen der Einkommensverteilung. Seine Analyse der Einkommensungleichheit in westlichen Industrieländern widerlegt die Behauptung, die Globalisierung produziere auf der einen Seite eine kleine Schicht von Superreichen und auf der anderen Seite ein wachsendes neues Proletariat.

Im dritten Teil der vierteiligen "Sternstunde Philosophie"-Reihe "Das Unbehagen im globalisierten Kapitalismus" gibt der Ökonom Sir Anthony Atkinson einen Einblick in seine Forschung und einen Ausblick auf die Zukunft des Kapitalismus.

Sonntag, den 12.10.2008, 09:15 Uhr, Das Unbehagen im globalisierten Kapitalismus

siehe auch: WWK 3.0 - Seabiscuit....